Heute hab ich mal wieder ein Rezept für euch! Ich hab es am Valentinstag für uns gemacht und seitdem schon weitere zwei Mal. Es ist ein sehr einfaches und schnelles Essen, das aber trotzdem unglaublich gesund ist. Und ja, es ist superlecker!
Vielleicht fragt ihr euch, wie ich dazu komme, ein veganes, kohlenhydratfreies Essen zu machen und habt bestimmt auch schon Angst um meinen armen Mann, der jetzt mit mir von vegetarischer Kost auf veganes Essen umsteigen muss… So ist das aber nicht, keine Angst! Weder er noch ich haben vor, uns komplett vegan zu ernähren, dazu liebe ich meine Milchprodukte zu sehr.
Aber wir leben (naja, zumindest essen wir) mittlerweile sehr gesund und lieben (beide!) unsere bunten Gemüsegerichte. Da halte ich natürlich stets die Augen nach neuen Ispirationen offen, um nicht irgendwann fünfmal pro Woche Ofengemüse zu machen – ich liebe liebe liebe Ofengemüse zwar und könnte es definitiv fünfmal pro Woche essen, aber wer weiß, wie lange das dann geht.
Apropos Inspirationsquellen, die Idee für dieses Rezept entstand, als ich auf meinem liebsten Foodblog relleoMein von Heikes veganFeb gelesen habe. Ihre Fotos von all dem leckeren Essen sind einfach ansteckend. So ansteckend sogar, dass ich mir auch schon das vegane Kochbuch, nachdem sie ihren Februar-Speiseplan richtet, bestellt habe. Da es aber ewig nicht ankam, musste ich mir zu den Zucchinispaghetti kurzerhand eine eigene Soße kreieren. Und die ist so lecker, dass ich sie euch heute hier zeige.
Ihr braucht:
Zucchinis – so viel ihr wollt (für uns zwei habe ich vier mittelgroße genommen, da sie in der soße doch noch ein Stück zusammen fallen
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe (in Scheiben geschnitten)
3 Karotten
1/2 Aubergine
1 Paprika
1 Dose Dosentomaten
getrocknete Tomaten
1 Chilischote (getrocknet, in Streifen geschnitten)
Chilipulver
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Wie gesagt, die Soße ist schnell und einfach gemacht. Ihr schneidet euer Gemüse (bis auf die Zucchini natürlich
) klein und dünstet es langsam an. Ich fange immer mit den Zwiebeln und dem Knoblauch an, da die bei mir gerne etwas Farbe kriegen dürfen. Danach kommt das andere Gemüse dazu. Wenn alles die gewünschte Farbe und “Konsistenz” hat (je machdem, wie knackig ihr die Karotten, den Paprika etc. haben wollt), würzt ihr nach Geschmack. Ich habe hier die Chilischoten, Chilipulver, Salz und Pfeffer genommen, aber das könnt ihr natürlich variieren. Sehr gut kann ich es mir mit italienischen Kräuter (Oregane etc.) vorstellen.
Als Nächstes gebt ihr die Dosentomaten dazu. Das Ganze lasst ihr nun gut einkochen, damit die meiste Flüssigkeit verschwindet und die Säure der Tomaten etwas nachlässt (ja Schwesterherz, ich hab dir zugehört;-)).
Während die Soße vor sich hin köchelt, schneidet ihr die Zucchinistreifen. Ich habe hierfür diesen Spiralschneider verwendet, den wir uns extra dafür angelegt haben. Und ich muss sagen, er ist super! Es gibt natürlich auch andere, die z.B. auf dem Tisch stehen, aber 25 Euro waren mir dann doch etwas zu viel Geld.
Die rohen Zucchinistreifen kommen nun in die fertige Soße. Achtet darauf, dass diese gut eingekocht, also schon ziemlich fest ist, denn die Zucchininudeln verlieren noch Einiges an Wasser, sobald sie in der Soße warm werden. Dieser Punkt war das Einzige, das ich bei meinem ersten Versuch nicht so ganz hinbekommen habe, da wurde aus der Soße eher eine Suppe.
Wie ihr seht, müsst ihr die Nudeln nicht extra kochen, was euch doch viel Zeit (und Geschirrspülaufwand) spart. Toll, oder?
Ich muss sagen, ich bin gerade beim Schreiben schon wieder total begeistert von der Idee, Nudeln einfach durch Zucchini zu ersetzen. Nicht nur, dass sie wahnsinnig lecker sind und satt machen, sie haben auch keine Kohlenhydrate. Für Diabetiker (wie mich) oder LowCarb-Esser einfach super!
Wie findet ihr mein Rezept?
Karo
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Lecker! Ich liebe Zucchini!
Also das mit der Kastration, da brauchst du wirklich ÜBERHAUPT keine Panik haben! Der “Eingriff” ist sooo einfach, dauert keine 15 min und ist nicht mal wert als OP bezeichnet zu werden. Das einzige, was die Katze mitnehmen kann, ist die Narkose. Unser Kater zu hause bei meinen Eltern musste danach auch brechen und kippte paar mal um. Elvis hat das alles wie ein King (höhö) weggesteckt, überhaupt keine Probleme. Und da es wirklich nicht mal eine richtige OP ist, hat das mein Tierarzt, ich habe nämlich einen mobilen Arzt, der zu mir nachhause kommt, sogar bei mir zuhause gemacht.
Ich drück euch die Däumchen, dass es bei euch auch so komplikationslos über die Bühne geht!
LG!
Die ZUCCHINISPAGHETTI sehen genial aus. – richtig lecker
Awwweee Du Süße! Hab gerade erst deinen Artikel entdeckt, ich freu mich so das dir mein blog so gut gefällt. Drück Dich ♥